Montag, 26. Juni 2017

Wir warten auf Regen

 Wieder ein Sommer in dem es in unserer Gegend viel zu wenig regnet und ich täglich Gießkannen schleppe ohne Ende. Dazu trocknet der kräftige Wind der letzten Tage den Boden zusätzlich noch aus, so macht gärtnern echt keinen Spaß mehr. Vor allem die Astrantien und der Phlox leiden und ohne großzügige Wassergaben wären sie schon im Pflanzenhimmel gelandet.


 Durch die ganzen Taglilien wirkt der Garten im Moment ziemlich bunt, viel bunter als mir eigentlich lieb ist

 Ghislaine de Feligonde

 Clematis integrifolia "Rooguchi"






Zum Glück stecken die Rosen und auch die Clematis die Trockenheit recht locker weg, nur dass die Blütezeit durch die Hitze leider relativ kurz ist.


 Im lichten Schatten und daher etwas feuchter steht die Annabelle und bis jetzt hab ich sie auch noch nicht gießen müssen

 You&Me "Romance"

 Eigentlich hatte ich mir vorgenommen keine Hortensien und andere Wasserschlucker mehr zu kaufen, aber wer kann bei dieser Schönheit schon widerstehen? 

 Der einzige Vorteil der Trockenheit ist der, dass sich die Schnecken seltener blicken lassen und die Hostas daher lange nicht so löcherig sind wie in nassen Jahren

 "Pandoras Box" hat jedes Jahr am meisten Blüten von allen meinen Taglilien. Doch auch hier sieht man schon dass das Laub ziemlich verdörrt ist, dabei haben wir erst Juni!

Der alte Liegestuhl lag ewig und drei Tage auf der Bühne unserer Garage, jetzt nutze ich ihn ab und zu um ein wenig zu relaxen und halte dabei sehnsüchtig Ausschau nach Regenwolken

Mittwoch, 21. Juni 2017

Zu Gast in Rheinhessen

 Unser letztjähriges HangGangtreffen  mit Gartenbesichtigungen fand in Rheinhessen statt und als Start und Zielpunkt hatten wir uns das Weingut Dätwyl in Wintersheim ausgesucht. Und da es uns dort so gut gefallen hat. möchte ich euch dieses Domizil ein wenig näher bringen

Es liegt mitten in den Weinbergen, wobei das Wort "Berge" ein wenig übertrieben ist. Das Klima dort ist sehr mild, das sieht man auch an der Bepflanzung des Innenhofes

Abends konnten wir bei schönem Wetter auch lange draußen sitzen und da wir die einzigen Gäste waren, störte das auch niemand




Hier im Innenhof kam man sich schon fast vor wie im Süden

Hier gedeihen Feigen und auch der Rosmarin wird in dem milden Klima wesentlich größer als bei uns. Oleander und Agapanthus werden jedoch vorsichtshalber im Kübel gehalten, denn auch in Rheinhessen kann es im Winter ganz schön kalt werden




In diesem wunderschön eingerichteten Raum bekamen wir unser Frühstück serviert. Eigentlich gehört er nicht zum Haupthaus, sondern ist in einem Nebengebäude in dem auch wir zum größten Teil untergebracht waren



Ein so rechhaltiges Frühstück ist immer ein guter Start in den Tag

Von den Gärten die wir besichtigt haben werde ich ein anders mal berichten 

Sonntag, 11. Juni 2017

Rosen und ihr Hofstaat

Eigentlich bin ich jetzt kein so großer Fan von Rosen, aber uneigentlich mag ich sie schon! Wenn sie nur nicht so viel Arbeit machen würden, vom Ungeziefer das sich an ihnen festsetzt mal ganz zu schweigen. Heute würde ich mir teilweise auch andere Sorten kaufen als zu Beginn meines Daseins als Hobbygärtnerin, aber in der Zwischenzeit bin ich mit meinem Bestand eigentlich ganz zufrieden

Auf den ersten Blick sieht man auch gar nicht wie viele Rosen  hier sitzen, denn ich hab sie geschickt mit Stauden kombiniert. Es sind fast 40 Sorten (verteilt auf ca. 300 qm) und natürlich dürfen auch Clematis als schmückendes Beiwerk nicht fehlen.

Meine Gillenia wird von Jahr zu Jahr größer und schöner und ich mag ihre zarten Blüten

Wife of Bath

Gemischtes Allerlei, wobei ich da wieder mal ordnend eingreifen sollte

Ger. Patricia mit Allium christophii

Madame Boll
Überhaupt habe ich sehr viele Rosen in Rosa, aber auch die Farben Rot, Weiß und Lila sind vorhanden. Eine gelbe Rose käme mir allerdings nie in den Garten, das würde mein ganzes Farbkonzept durcheinander bringen

New Dawn, sie darf eigentlich in keinem Garten fehlen


Fishermans Friend, sie ist wesentlich dunkler, aber meine Digi zeigt die Farbe wieder mal ganz falsch an


Ghislaine de feligonde fängt jetzt erst zu blühen an, aber ich hatte sie im Frühjahr auch richtig kräftig zurückgeschnitten und dann dauert es halt ein wenig länger bis sie sich wieder berappelt hat

Donnerstag, 8. Juni 2017

Im Dschungel von Costa Rica

 Auf unserer letzten Kreuzfahrt freute ich mich neben dem Panamakanal auch noch auf Costa Rica, auch wenn wir uns nur am Rande des Dschungel bewegten und das auch noch von einem Boot aus. Aber ins Wasser hätte ich auch nicht fallen wollen, sahen wir doch ab und zu am Ufer ein paar Kaimane. Sie waren zugegebener Maßen noch klein, aber ich kann mir gut vorstellen dass es dort auch wesentlich größere Exemplare gibt


 Mit so einem Elektroboot waren wir auf den Wasserwegen unterwegs, zu Fuß wäre das auch gar nicht möglich gewesen

 Unser einheimischer Reisebegleiter sorgte dafür dass das Boot öfter in Ufernähe entlang fuhr, vor allem wenn er mit seinen Argusaugen wieder ein Tier entdeckt hatte

 Wir hätten die beiden Echsen die sich da auf dem Baumstamm sonnten ganz bestimmt übersehen, vor allem weil sie sich farblich von dem ganzen Grün drumherum überhaupt nicht abhoben

 Der hier war da schon etwas auffälliger, aber er war ja auch schön weiß. Davon gab es jede Menge in Ufernähe, doch sie kümmerten sich gar nicht um uns und flogen auch nicht weg

 Vogelnester in den Baumwipfeln, ich weiß jetzt nur nicht mehr welche Spezies solche Nester baut

  Muschelblumen schwimmen auch bei mir auf dem Teich herum, nur nicht in solch großen Mengen wie hier

 Brüllaffen konnte man auch entdecken, nur gehört haben wir sie leider nicht

 Allein hätte sich wohl niemand von der Reisegruppe in dieses Labyrinth von Kanälen und Wasserwegen getraut, denn  irgendwie sah es fast überall gleich grün aus!



 Hier musste man auch zweimal hinschauen um ihn zu entdecken

 Und plötzlich tauchte wie eine Fata Morgana ein Zug auf einer Brücke auf und da merkte man dass wir erst ganz am Rand des Dschungels waren. Wie mag es erst ganz tief drin sein?  Ich will es gar nicht so genau wissen, weiß ich doch aus TV Berichten was da so alles kreucht und fleucht

Der Kontrast kann nicht größer sein, einmal grüner Dschungel und dann wieder türkisfarbenes, oder in diesem Falle tiefblaues Meer. Das ist die Karibik und wenn es nicht so weit zum fliegen wäre........